Brainspotting (BSP)


"Wohin wir schauen, beeinflusst wie wir uns fühlen."
(Hildegard von Bingen)

Hinter dem Begriff Brainspotting (Brain = Gehirn, spotting = etwas ausfindig machen) steht eine körperorientierte und tiefenpsychologische Methode.
Sie geht davon aus, dass traumatische und belastende Gedächtniseinhalte, die nicht verarbeitet wurden, über die Blickrichtung aufgedeckt und verarbeitet werden können.

Brainspotting wurde vom New Yorker Psychoanalytiker Dr. David Grand entwickelt und von Mag. Monika Baumann in Österreich eingeführt. Es ist eine wissenschaftlich fundierte Trauma-Behandlungsmethode. Sie setzt dort an, wo Belastungen unsere natürlichen Selbstheilungskräfte überfordern.

Betroffene merken diese Überforderung der Selbstheilungskräfte meist anhand körperlicher und psychischer Symptome, wie Herzrasen, Panikanfällen mit Atemnot, Schlafstörungen, innere Unruhe, Verspannungen etc.
Aber auch im Sport oder der Kunst (z.B. Lösen von Blockaden oder leichterer Umgang in herausfordernden Situationen) kann BSP zur Potenzialentfaltung zum Einsatz kommen.

Wie funktioniert BSP?

Anhand des langsamen Folgens eines Zeigestabs mit den Augen, wird gemeinsam ein bestimmter Punkt (Brainspott) gesucht. An diesem Punkt kann das Berühren und Bearbeiten früherer Erinnerungen über ein Gespräch möglich sein.

Über die Blickrichtung können tiefe Gehirnstrukturen und Gedächtnisinhalte aktiviert und verarbeitet werden. So können belastende Themen relativ schnell behandelt werden und die Klient*innen spüren meist eine baldige Veränderung.

Diese Behandlung kann in einzelnen Sitzungen zu bestimmten Themen oder in der laufenden Psychotherapie eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://ww.brainspottingaustria.com